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Fossilien sind
zu Stein gewordene Zeugen längst vergangener Zeit. Sie zeigen uns
die Entwicklung des Lebens in der Vergangenheit. Man findet sie heute
in Gesteinen, meist weitab vom früheren Ablagerungsgebiet. Viele
Meerestiere treten im Hochgebirge wieder zu Tage. So vielfältig
auch das heutige Leben ist, es war im Laufe der Geschichte noch artenreicher.
Tier- und Pflanzenklassen entstehen und sterben wieder aus. Drei Beispiele
für diese Entwicklung sollen die, früher so formenreichen
Tiergruppen der
Saurier, der
Trilobiten und besonders die, im folgenden vorgestellten Ammoniten geben.
Diese Tiere sind allesamt heute von unserem Planeten verschwunden. Genauso
abwechslungsreich wie das frühere Leben ist auch der heutige Erhaltungszustand.
Überlieferung von Weichteilen ist selten, hauptsächlich blieben
Hartteile wie Schalen oder Knochen erhalten, oft wurden aber auch diese
aufgelöst und aus dem Sediment sind heute ihre Abdrücke, die
sogenannten Steinkerne zu bergen.
Auf dieser
Seite möchte ich Beispiele für die Mannigfaltigkeit der Lebensformen
und die verschiedenen Erhaltungszustände geben.
Die nachfolgenden Seiten zeigen verschiedene Ammoniten aus den Zeitepochen
Trias und Jura/Lias
meiner näheren Heimat. Alle im Bild vorgestellten Exponate entstammen
meiner Sammlung.
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Lituites cf. litus, ein
Kopffüßer verwandt mit Nautilus und ein früher Vorfahre
der Ammoniten. Mein ältestes Fossil, über 500 Millionen
Jahre alt.
Ordovizium, China ?,
Länge ca.7cm
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Trilobit, cf. Phacops
spec.
Diese Gliederfüßer
starben bereits vor 370 Millionen Jahren aus.
Devon, Bolivien, Länge
41mm
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Im Unterschied zu den,
im Folgenden hauptsächlich vorgestellten Ammoniten sind die
Schneckenwindungen nicht gekammert.
Schnecken sind seit dem
Kambrium vor ca. 550 Millionen Jahren bekannt.
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seltene Schnecken, latein.
Gastropoda aus der alpinen Trias, Karn
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Unter den Wirbeltieren,
sind Knochenfische (Klasse Osteichthyes)
bereits seit dem Devon bekannt.
cf. Osteochilus, Eozän,
Hubei, China Länge 110mm
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von den, zu den Knorpelfischen
(Klasse Chondrichthyes) gehörigen Haien sind hauptsächlich
Zähne erhalten.
Die Haie haben seit dem
Oberdevon vor ca. 380 Mill. Jahren bis heute überlebt.
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Stielglieder der Seelilien
(lat. Crinoidea), einer sehr alten Tiergruppe sind auch in der alpinen
Trias Anzutreffen.
Diese Tiere lebten bereits
im Ordovizium vor 500 Mill. Jahren und es gibt sie auch noch heute.
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Belemniten
gehören zu den Verwandten der Tintenfische (Cephalopoda) Haben
aber im Gegensatz etwa zu Ammoniten ein Innenskeltett das Erhalten
bleibt. Hauptverbreitung: Jura und Kreide. Heute sind die Tiere ausgestorben.
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sogenannte "pflasterartige
Lagerung", das Gestein besteht fast zur Gänze aus Fossilien.
Klasse Lamellibranchia
(Muscheln) Monotis
salinaria, Trias, Nor, Salzkammergut Größe
des Handstückes 85 x 70mm
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Schalenerhaltung
Perisphinctidae, Madagaskar
ø 51mm, Oberjura, Oxford
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Steinkernerhaltung, die
Schale ist natürlich oder künstlich entfernt, so daß
die Loben sichtbar sind.
Craspedites subditus, ø
55mm, Oberjura Volgian, GUS |
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Medianschnitt, durch
obigen Ammonit die Aufrollung der Spirale und die Kammern sind sichtbar
Perisphinctidae, Madagaskar
ø 51mm, Oberjura, Oxford
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Bei Sammlern wegen ihrer
durch Knoten und Rippen geschmückten Schale gesuchte, Gattung
ist Kosmoceras.
Kosmaoceras cf. proniae,
ø 51 mm Schalenerhaltung, Mitteljura Callov, GUS
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Die ursprüngliche
Perlmuttschale ist bei diesem Ammoniten erhalten geblieben.
Cleoniceras spec.,
ø 75 mm, Unterkreide Alb, Madagaskar
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immer wieder, hauptsächlich
aber in der Kreidezeit entwickeln sich außergewöhnliche
Formen der Aufrollung.
Aegocrioceras spahtii,
ø 68mm, Unterkreide NRW, Deutschland
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der sogenannte "Korkenzieherammonit"
Hyphantoceras reussianum,
Höhe 86mm, Oberkreide,
Turon, Halle, Deutschland
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