|
Sukkulenten,
zu denen auch die Kakteen gerechnet werden,
sind eine Pflanzengruppe, die in ihrem Gewebe Feuchtigkeit speichern können
und somit längere Trockenzeiten überleben. Sie kommen weltweit
vor. Sie wachsen an den Meeresküsten genauso wie im Hochgebirge, oft
noch auf über 4000 Metern. Obwohl das Hauptverbreitungsgebiet, in
dem die Sukkulenten landschaftsbestimmend auftreten, die Steppen und Halbwüsten
der heißen Länder sind, gibt es sie auch in Mitteleuropa. Als
Beispiele sollen nur die Hauswurz aus den Gattungen Jovibara und Sempervivum,
sowie die Dickblattgewächse der Gattung Sedum erwähnt werden,
die trockene Felsspalten und steinige Magerrasen in den Alpen bis über
die Baumgrenze besiedeln.
In
meinem Glashaus pflege ich Vertreter verschiedenster Gattungen aus Amerika
und Afrika. Von den sogenannten anderen Sukkulenten (ohne Kakteen) interessiert
mich die Familie der hochsukkulenten Mittagsblumengewächse zu der
z.B. die Gattung Lithops "Lebende Steine" gerechnet wird, am meisten. Unter
den Kakteen ist seit über 20 Jahren Parodia aus den Anden Boliviens
und Argentiniens der Schwerpunkt meiner Studien. Einige Male habe ich diese
Pflanzengruppe auch in ihrer Heimat besuchen können. Nomenklatorisches
Wirrwarr machen die richtige Benennung dieser sehr sammelwürdigen
Pflanzen schwierig.
|
|
|